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dr martin zeller dinslaken

Dr. med. Martin Zeller

Immuntherapie

Immunstörungen

Immuntherapie "Jede Krankheit greift tief in das Immunsystem ein. Darum kann keine Therapie erfolgreich sein ohne Stärkung des Immunsystems." (Dr. Hans Freiherr von Kress, 1974).

Das Immunsystem ist das Abwehrsystem des menschlichen Körpers gegen Fremdstoffe und gegen alle Mikroorganismen wie Viren, Bakterien, Parasiten. Es hat die Aufgabe, unseren Körper vor schädlichen äußeren und inneren Einflüssen zu schützen.

Unser Immunsystem verfügt über zwei Abwehrmechanismen, denen verschiedene Funktionsweisen zugrunde liegen: eine spezifische (erworbene) und eine unspezifische (angeborene) Immunabwehr. Die spezifische (erlernte) Immunabwehr entwickelt sich aus der Auseinandersetzung mit bestimmten Erregern oder Fremdstoffen. Dabei werden nach einem ersten Kontakt so genannte Gedächtniszellen gebildet. Sie werden bei einem erneuten Kontakt mit dem gleichen Erreger oder der gleichen Substanz sofort aktiv. Diese Zellen - Lymphozyten genannt - werden im Knochenmark und in den lymphatischen Organen (Lymphknoten, Lymphbahnen, Milz) produziert.
Die unspezifische (ageborene) Immunabwehr kann den Fremdkörper oder Krankheitserreger schon beim ersten Kontakt direkt attackieren.
Die eigentliche Abwehr erfolgt durch Eiweißkörper oder durch Fresszellen (medizinisch: Phagozyten). Beide Mechanismen ergänzen sich bei einer Immunantwort gegenseitig.
Bei einer Entzündung signalisiert das Immunsystem durch Freisetzung bestimmter Signalstoffe (medizinisch Zytokine genannt) dem Gehirn, das "Krieg herrscht". Die Stressantwort des Gehirns sind Fieber, Krankheitsgefühl, Müdigkeit, Abgeschlagenheit.

Die erste physiologische Barriere des Organismus gegen Krankheitserreger sind die Haut und die Schleimhaut. Zu den Schleimhautorganen gehören der Mund-Rachenraum, der Magen-Darmtrakt, die Lunge und der Urogenitaltrakt. Insbesondere in der Schleimhaut des Darmes, der Mukosa, existieren hochentwickelte Abwehrstrukturen.

Schulmedizinisch wird klassischerweise immer auf das spezifische und unspezifische Immunsystem Einfluss genommen. Doch um den Hauptsitz unserer ersten Körperabwehr kümmert sich kaum einer: Die Schleimhaut des Darmes. Alles, was wir täglich zu uns nehmen, muss der Darm aufschließen, gegebenenfalls biologisch inaktivieren oder sogar abwehren. Die in unserer "modernen" westlichen Kost enthaltenen Geschmacksverstärker, Farb- und Konservierungsstoffe stellen dabei eine besondere Belastung für den Darm dar. Schnell kann das zur Überforderung und damit zu Störungen des biologischen Gleichgewichtes im Darm und in der Folge im Gesamtorganismus führen. Übertrieben Hygiene und der häufig unbedachte Einsatz von Antibiotika schon bei geringen Beschwerden schädigen den Darm zusätzlich. Gleichzeitig führt das zur Entwicklung von resistenten Erregern. Wir müssen uns also nicht wundern, wenn uns zunehmend aggressivere und widerstandsfähigere Keime Sorgen bereiten.

Symptome eines geschwächten oder überschießenden Immunsystems

  • immer wiederkehrende Infekte (der Nasennebenhöhle, der Blase, des Darmes oder der Lunge),
  • chronische Müdigkeit,
  • Abgeschlagenheit,
  • Allergien,
  • Autoimmunerkrankungen (wie Morbus Crohn oder MS).

Therapien

Allgemein:

  • Verzicht auf Genussgifte wie Alkohol und Nikotin,
  • regelmässig Sport an der frischen Luft,
  • Abhärtung durch Saunieren oder Wechselduschen,
  • ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Balaststoffen, keine Süssigkeiten,

Speziell:

  • Vitamin-C-Hochdosis-Infusionen,
  • weitere individuell zusammengestellte Infusionen,
  • Eigenblutherapie,
  • Thymustherapie,
  • Mikronährstoffergänzung,
  • Darmsanierung.

Gesundheit beginnt im Darm! Gesunder Darm=leistungsstarkes Immunsystem!

Etwa 80 Prozent aller Abwehrzellen sind im Darmbereich zu finden. Darüber hinaus gehen von den Immunzellen im Darmbereich wichtige Impulse für das ganze Immunsystem aus. Wir wissen: Über den Darm findet ein ständiges und notwendiges Immuntraining statt. Das schleimhautassozierte Immunsystem übt eine übergeordnete Kontroll- und Regelfunktion gegenüber allen Schleimhäuten aus.

Das Immunsystem kämpft jedoch nicht nur gegen Erreger oder tötet Tumorzellen ab. Es kann auch auf unerwünschte Weise wirken: Beispielsweise ist eine Allergie eine überschießenden Fehlreaktion des Abwehrsystems. Und bei den sogenannten Autoimmunerkrankungen richtet sich die Abwehr gegen körpereigene Strukturen und schädigt diese. Ist das Erkennen von krankhaft veränderten körpereigenen Zellen durch das Immunsystem gestört, kann dies die Entwicklung von Krebs fördern.

Die Behandlung von Immunstörungen nimmt in meiner Praxis einen großen Stellenwert ein.

 

Kontaktdaten

Dr. med. Martin Zeller

Herzogstraße 101-103

47178 Duisburg

Tel.: 0176-63754802
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Website: www.duisburg-biomed.de

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